GEDENKSTÄTTE

PLATTENHAUS POPPENBÜTTEL

Eingang in die Gedenkstätte Poppenbüttel

Die Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel

ist eine Gedenkstätte der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen. Sie erinnert an die Zerstörung des jüdischen Lebens in Hamburg und die Verfolgung von Frauen im Nationalsozialismus. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf dem KZ-Außenlager Sasel und weiteren Frauenaußenlagern des KZ Neuengamme in Hamburg und Wedel.

Aktuelle Meldungen

Eine große Menschenansammlung steht am Gedenkstein für das KZ-Außenlager Sasel.

Gedenken an das KZ-Außenlager Sasel am 27. Januar 2026

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus kamen über 180 Menschen am Gedenkstein für das Außenlager des KZ Neuengamme in Hamburg-Sasel zusammen. Sie setzten ein Zeichen für…

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Ein winterliches Foto aus der Froschperspektive zeigt Gras im Frost und im Hintergrund ein von der Sonne angestrahltes Gebäude

Gruß zum Jahresende

Rundbrief zum Jahresende 2025 an Überlebende, an Angehörige NS-Verfolgter und an die Freund*innen unserer Gedenkstättenarbeit

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Fragmented Memories: Neue Online-Ausstellung in englischer Sprache zu den Hamburger Frauenaußenlagern des KZ Neuengamme

Die Geschichten der Orte und der inhaftierten Frauen lassen sich nun auch weltweit erkunden.

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#Seeforfree am 31. Oktober 2025

Am Reformationstag öffnen wieder viele Museen und Gedenkstätten in Hamburg ihre Türen und gewähren freien Eintritt – Über 50 Einrichtungen beteiligen sich in diesem Jahr an der Aktion #seeforfree

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Junge Leute stehen vor der Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel

Schüler*innenprojekt zur Erinnerung an das KZ Sasel

Eine 9. Klasse des Gymnasium Oberalster beschäftigt sich in den nächsten Wochen in einem Kunstprojekt mit dem Außenlager des KZ Neuengamme, das sich 1944/1945 in ihrem Stadtteil in Hamburg-Sasel…

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Alle aktuellen Meldungen

Veranstaltungen

  • Mittwoch, 20. Mai 2026
  • 19:00–21:00
  • Vortrag

Curiohaus, Großer Saal, Rothenbaumchaussee 15, 20148 Hamburg

Poppenbüttel-Case „Schuld und Sühne“

Der Prozess zum Tod des polnischen Zwangsarbeiters Andrzej Szablewski. Andrzej Szablewski wurde aus seiner polnischen Heimat nach Deutschland verschleppt. Er musste Zwangsarbeit auf dem Gut… Mehr Informationen

  • Donnerstag, 18. Juni 2026
  • 18:00–19:30
  • Vortrag

Gedenkstätte Poppenbüttel, Kritenbarg 8, 22391 Hamburg

Vor 80 Jahren: Verbrechen im KZ-Frauenaußenlager Sasel vor Gericht

1946 und 1947 fanden im Curio-Haus zwei Militärgerichtsprozesse zu Verbrechen statt, die im Außenlager des KZ Neuengamme in Hamburg-Sasel begangen worden waren. Insgesamt waren 25 Frauen und Männer… Mehr Informationen

Veranstaltungskalender
Blick in die Ausstellung in der Gedenkstätte Poppenbüttel

Vom September 1944 bis Mai 1945

bestand in Hamburg-Sasel ein Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme. 500 Frauen, neben politisch Verfolgten und Sintizze zumeist Jüdinnen aus dem Ghetto Litzmannstadt, die über das KZ Auschwitz nach Sasel kamen, wurden hier zu Aufräumungsarbeiten in der Hamburger Innenstadt und beim Bau einer Plattenhaussiedlung in Poppenbüttel eingesetzt. Die geschwächten und hungernden Frauen mussten Schwerstarbeit leisten. Mehrere Lagerinsassinnen starben an Misshandlungen, Entkräftung und Krankheiten. 

Die Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel

Die Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel

erinnert an die Zerstörung des jüdischen Lebens in Hamburg und die Verfolgung von Frauen im Nationalsozialismus. Das Frauenaußenlager des KZ Neuengamme in Sasel sowie weitere sieben Außenlager in Hamburg und Wedel werden dokumentiert. Im Mittelpunkt stehen einzelne Biografien.  Die Zeit nach Kriegsende und der Umgang mit den Orten der Verfolgung sind weitere Ausstellungsthemen. 

Die Gedenkstätte befindet sich in dem letzten Plattenhaus der ehemaligen Siedlung aus Behelfsheimwohnungen in Poppenbüttel. Zu deren Errichtung wurden die Frauen des Hamburger KZ-Außenlagers Sasel eingesetzt. In einem Teil des Hauses befindet sich die Ausstellung, in einem anderen Teil kann eine Behelfsheimwohnung des Jahres 1944 besichtigt werden. Seit 1989 erinnert auf dem Vorplatz der Gedenkstätte eine als Friedensbaum geschaffene Holzskulptur an das Schicksal der KZ-Gefangenen und die Schrecken des Zweiten Weltkrieges.

Adresse:
Kritenbarg 8
22391 Hamburg
​​​​​stiftung@gedenkstaetten.hamburg.de
Tel. (montags–freitags): +49 40 428131500

Öffnungszeiten:
sonntags 10–17 Uhr und nach Vereinbarung für Führungen.
Die Gedenkstätte ist am 24.12, 25.12, 31.12 und 1.1 geschlossen.

Eintritt ist frei.

Telefonische oder online-Buchung von Gruppenführungen:
Museumsdienst Hamburg​​​​​​​
Telefon: +49 40 4281310 

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