GEDENKSTÄTTE

PLATTENHAUS POPPENBÜTTEL

Eingang in die Gedenkstätte Poppenbüttel

Die Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel

ist eine Gedenkstätte der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen. Sie erinnert an die Zerstörung des jüdischen Lebens in Hamburg und die Verfolgung von Frauen im Nationalsozialismus. In der Ausstellung werden das Frauenaußenlager des KZ Neuengamme in Sasel sowie weitere Außenlager des KZ Neuengamme in Hamburg und Wedel dokumentiert. 

Aktuelle Meldungen

Wichtiger Hinweis zum Besuch der Gedenkstätten in Hamburg in Zeiten von Corona

Alle Ausstellungen der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte sind geschlossen. Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und der Rosengarten der Gedenkstätte Bullenhuser Damm sind weiterhin…

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Neues Bildungsprojekt „Gedenkstätten digital erkunden“

Die Coronapandemie hat auch die Arbeit der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte massiv beeinträchtigt. Durch die zeitweiligen und aktuellen Schließungen der Ausstellungen kam es zu einem…

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Wir trauern um Prof. Dr. Ulrich Bauche (1928–2020)

Werdegang und Wirken von Ulrich Bauche waren stark durch die Verfolgungserfahrungen seiner Familie geprägt. Sein Großvater Max Mendel, von 1925 bis 1929 für die SPD Hamburger Senator, kam 1942 im…

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Rundbrief zum Jahreswechsel 2020/2021

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde, das Jahr 2020 hat in vielfacher Hinsicht Änderungen für uns alle gebracht – so auch für die KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Zu Beginn des…

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Jahresbericht 2019

Vorgestellt werden ausgewählte Veranstaltungen, Sonderausstellungen, Statistiken, Arbeitsberichte der Abteilungen. Drei ausführlichere Artikel befassen sich mit folgenden Themen:  Melanie…

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Termine

  • Samstag, 27. Februar 2021 11:00–12:30

Rundgang durch die Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel

Der Rundgang mit Katharina Möller durch die Ausstellung in der Gedenkstätte Poppenbüttel thematisiert die Zerstörung des jüdischen Lebens in Hamburg sowie die Deportation von über 2000 jüdischen Frauen in Hamburger Außenlager des KZ Neuengamme vor allem auch anhand von Biografien. Die Gedenkstätte befindet sich in dem letzten Plattenhaus der ehemaligen Siedlung aus Behelfsheimwohnungen in Poppenbüttel, bei deren Errichtung 1944/1945 weibliche KZ-Häftlinge eingesetzt wurden. Die öffentliche Führung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nötig. Diese Veranstaltung findet statt im Rahmen der Themenwoche „Mehr als Klein-Jerusalem – Gegenwartsperspektiven auf jüdische Geschichte in Hamburg“ vom 22.-28. Februar 2021. Weitere Informationen finden Sie auf www.koerber-stiftung.de/juedisches-leben

Blick in die Ausstellung in der Gedenkstätte Poppenbüttel

Vom September 1944 bis Mai 1945

bestand in Hamburg-Sasel ein Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme. 500 Frauen, neben politisch Verfolgten und Sinti zumeist Jüdinnen aus dem Ghetto Lodz, die über das KZ Auschwitz nach Sasel kamen, wurden hier zu Aufräumungsarbeiten in der Hamburger Innenstadt und beim Bau einer Plattenhaussiedlung in Poppenbüttel eingesetzt. Die geschwächten und hungernden Frauen mussten Schwerstarbeit leisten. Mehrere Lagerinsassinnen starben an Misshandlungen, Entkräftung und Krankheiten. 

Die Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel

Die Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel

erinnert an die Zerstörung des jüdischen Lebens in Hamburg und die Verfolgung von Frauen im Nationalsozialismus. Das Frauenaußenlager des KZ Neuengamme in Sasel sowie weitere sieben Außenlager in Hamburg und Wedel werden dokumentiert. Im Mittelpunkt stehen einzelne Biografien.  Die Zeit nach Kriegsende und der Umgang mit den Orten der Verfolgung sind weitere Ausstellungsthemen. 

Die Gedenkstätte befindet sich in dem letzten Plattenhaus der ehemaligen Siedlung aus Behelfsheimwohnungen in Poppenbüttel. Zu deren Errichtung wurden die Frauen des Hamburger KZ-Außenlagers Sasel eingesetzt. In einem Teil des Hauses befindet sich die Ausstellung, in einem anderen Teil kann eine Behelfsheimwohnung des Jahres 1944 besichtigt werden. Seit 1989 erinnert auf dem Vorplatz der Gedenkstätte eine als Friedensbaum geschaffene Holzskulptur an das Schicksal der KZ-Gefangenen und die Schrecken des Zweiten Weltkrieges.

Adresse:
Kritenbarg 8
22391 Hamburg

Öffnungszeiten:
Bis mindestens 14.2.2021 geschlossen.
sonntags 10-17 Uhr und nach Vereinbarung für Führungen. 

Eintritt ist frei.

Buchung von Gruppenführungen: Museumsdienst Hamburg,
Telefon: +49 40 4281310