GEDENKSTÄTTE

PLATTENHAUS POPPENBÜTTEL

Eingang in die Gedenkstätte Poppenbüttel

Die Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel

ist eine Gedenkstätte der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen. Sie erinnert an die Zerstörung des jüdischen Lebens in Hamburg und die Verfolgung von Frauen im Nationalsozialismus. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf dem KZ-Außenlager Sasel und weiteren Frauenaußenlagern des KZ Neuengamme in Hamburg und Wedel.

Aktuelle Meldungen

Studentische Hilfskraft gesucht für den Geschichtsort Stadthaus und die Gedenkstätten Fuhlsbüttel und Poppenbüttel

Die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen (SHGL) sucht zum 1. April 2026 eine studentische Hilfskraft (d/m/w) für die Mitarbeit in der Abteilung…

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Ein winterliches Foto aus der Froschperspektive zeigt Gras im Frost und im Hintergrund ein von der Sonne angestrahltes Gebäude

Gruß zum Jahresende

Rundbrief zum Jahresende 2025 an Überlebende, an Angehörige NS-Verfolgter und an die Freund*innen unserer Gedenkstättenarbeit

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Außenansicht der Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel. Foto: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, 2008. (ANg 2014-473)

Gesucht: Mitarbeiter*in für die Verwaltung der Gedenkstätten und Lernorte im Hamburger Stadtraum

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt und unbefristet eine/n Mitarbeiter*in für die Verwaltung der Gedenkstätten und Lernorte im Hamburger Stadtraum und Organisation des Leihverkehrs der…

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Fragmented Memories: Neue Online-Ausstellung in englischer Sprache zu den Hamburger Frauenaußenlagern des KZ Neuengamme

Die Geschichten der Orte und der inhaftierten Frauen lassen sich nun auch weltweit erkunden.

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#Seeforfree am 31. Oktober 2025

Am Reformationstag öffnen wieder viele Museen und Gedenkstätten in Hamburg ihre Türen und gewähren freien Eintritt – Über 50 Einrichtungen beteiligen sich in diesem Jahr an der Aktion #seeforfree

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Alle aktuellen Meldungen

Veranstaltungen

  • Dienstag, 27. Januar 2026
  • 10:00–13:00
  • Gedenkveranstaltung

Gedenkstätte Poppenbüttel, Kritenbarg 8, 22391 Hamburg

Erinnern an das KZ-Außenlager Sasel

Am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erinnern Schüler*innen mit einer Lesung an das Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme in Sasel. Von September 1944 bis Mai 1945 waren dort… Mehr Informationen

  • Sonntag, 8. März 2026
  • 14:00–16:00
  • Lesung

Gedenkstätte Poppenbüttel, Kritenbarg 8, 22391 Hamburg

Partizipative Lesung: „Was dachten sie, als sie uns sahen?“

Die Gedenkstätte Poppenbüttel befindet sich im letzten Plattenhaus einer 1944/1945 errichteten Behelfswohnheimsiedlung. Zu ihrem Bau waren Frauen aus dem Außenlager des KZ Neuengamme in Hamburg-Sasel… Mehr Informationen

Veranstaltungskalender
Blick in die Ausstellung in der Gedenkstätte Poppenbüttel

Vom September 1944 bis Mai 1945

bestand in Hamburg-Sasel ein Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme. 500 Frauen, neben politisch Verfolgten und Sintizze zumeist Jüdinnen aus dem Ghetto Litzmannstadt, die über das KZ Auschwitz nach Sasel kamen, wurden hier zu Aufräumungsarbeiten in der Hamburger Innenstadt und beim Bau einer Plattenhaussiedlung in Poppenbüttel eingesetzt. Die geschwächten und hungernden Frauen mussten Schwerstarbeit leisten. Mehrere Lagerinsassinnen starben an Misshandlungen, Entkräftung und Krankheiten. 

Die Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel

Die Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel

erinnert an die Zerstörung des jüdischen Lebens in Hamburg und die Verfolgung von Frauen im Nationalsozialismus. Das Frauenaußenlager des KZ Neuengamme in Sasel sowie weitere sieben Außenlager in Hamburg und Wedel werden dokumentiert. Im Mittelpunkt stehen einzelne Biografien.  Die Zeit nach Kriegsende und der Umgang mit den Orten der Verfolgung sind weitere Ausstellungsthemen. 

Die Gedenkstätte befindet sich in dem letzten Plattenhaus der ehemaligen Siedlung aus Behelfsheimwohnungen in Poppenbüttel. Zu deren Errichtung wurden die Frauen des Hamburger KZ-Außenlagers Sasel eingesetzt. In einem Teil des Hauses befindet sich die Ausstellung, in einem anderen Teil kann eine Behelfsheimwohnung des Jahres 1944 besichtigt werden. Seit 1989 erinnert auf dem Vorplatz der Gedenkstätte eine als Friedensbaum geschaffene Holzskulptur an das Schicksal der KZ-Gefangenen und die Schrecken des Zweiten Weltkrieges.

Adresse:
Kritenbarg 8
22391 Hamburg
​​​​​stiftung@gedenkstaetten.hamburg.de
Tel. (montags–freitags): +49 40 428131500

Öffnungszeiten:
sonntags 10–17 Uhr und nach Vereinbarung für Führungen.
Die Gedenkstätte ist am 24.12, 25.12, 31.12 und 1.1 geschlossen.

Eintritt ist frei.

Telefonische oder online-Buchung von Gruppenführungen:
Museumsdienst Hamburg​​​​​​​
Telefon: +49 40 4281310