GEDENKSTÄTTE

PLATTENHAUS POPPENBÜTTEL

Eingang in die Gedenkstätte Poppenbüttel

Die Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel

ist eine Gedenkstätte der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen. Sie erinnert an die Zerstörung des jüdischen Lebens in Hamburg und die Verfolgung von Frauen im Nationalsozialismus. In der Ausstellung werden das Frauenaußenlager des KZ Neuengamme in Sasel sowie weitere Außenlager des KZ Neuengamme in Hamburg und Wedel dokumentiert. 

Aktuelle Meldungen

Foto; SHGL, 2020

Begleitete Angebote buchbar

Wir bieten vor diesem Hintergrund wieder verschiedene Formate u.a. für Gruppenbegleitungen an. Die geltenden Auflagen werden dabei stets beachtet. Veranstaltungen draußen Begleitete…

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Rundbrief zum Jahreswechsel 2021/2022

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde, erneut erlebten wir alle ein Jahr, das in einem hohen Maße von den Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt war. Wiederum mussten…

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Eine Ausstellung mit Werken der Hamburger Künstlerin Anita Suhr

Die im September 1900 geborene Anita Suhr besuchte zunächst die Timmermann’sche Mädchenschule, danach die Staatliche Gewerbeschule, um Modezeichnerin zu werden. Danach studierte sie an der…

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Regeln für den Besuch der Gedenkstätten der Stiftung Hamburger Gedenkstätten

Für die KZ-Gedenkstätte Neuengamme, die Gedenkstätten Bullenhuser Damm, Fuhlsbüttel und Poppenbüttel gelten bei einem Besuch besondere Vorkehrungen zur Einhaltung der gesetzlich vorgegebenen…

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Bericht von der 17. Tagung der Außenlager-Initiativen und -Gedenkstätten des ehemaligen KZ Neuengamme

Ein inhaltlicher Schwerpunkt der Tagung lag auf dem Medium der Graphic Novel in der Ausstellungs- und Vermittlungsarbeit von Gedenkstätten. Ausgangspunkt für diese Schwerpunktsetzung war, dass im…

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Termine

  • Mittwoch, 2. Februar 2022 18:00–20:00

Forum Alstertal, Kritenbarg 18, 22391 Hamburg

„Ich krieche nur über das Papier“ Künstler*innen im KZ und die Erinnerung daran

Welche Bedeutung hat die Verfolgung und Inhaftierung für die künstlerische Arbeit? Die Hamburger Künstlerin und Verfolgte des Nazi-Regimes Anita Suhr traute sich zu Lebzeiten nicht, ihre Werke auszustellen. Andere Künstler*innen zerstörten ihre Werke oder zeichneten Motive aus ihrer Haftzeit immer wieder auf Neue. In dem Gespräch mit Dr. Joachim Künkel und Dr. Christiane Heß im Rahmen der Ausstellung „Anita Suhr – verfolgt, gebrochen und dennoch Kunst“ geht es um biografische Annäherungen an Künstler*innen, die verfolgt und inhaftiert waren sowie um verschiedene Perspektiven auf ihre Werke.

Dies ist eine 2G-plusVeranstaltung (Nachweis Impfung oder Genesung plus tagesaktueller Test oder Nachweis einer "Booster" Impfung)

Blick in die Ausstellung in der Gedenkstätte Poppenbüttel

Vom September 1944 bis Mai 1945

bestand in Hamburg-Sasel ein Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme. 500 Frauen, neben politisch Verfolgten und Sinti zumeist Jüdinnen aus dem Ghetto Lodz, die über das KZ Auschwitz nach Sasel kamen, wurden hier zu Aufräumungsarbeiten in der Hamburger Innenstadt und beim Bau einer Plattenhaussiedlung in Poppenbüttel eingesetzt. Die geschwächten und hungernden Frauen mussten Schwerstarbeit leisten. Mehrere Lagerinsassinnen starben an Misshandlungen, Entkräftung und Krankheiten. 

Die Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel

Die Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel

erinnert an die Zerstörung des jüdischen Lebens in Hamburg und die Verfolgung von Frauen im Nationalsozialismus. Das Frauenaußenlager des KZ Neuengamme in Sasel sowie weitere sieben Außenlager in Hamburg und Wedel werden dokumentiert. Im Mittelpunkt stehen einzelne Biografien.  Die Zeit nach Kriegsende und der Umgang mit den Orten der Verfolgung sind weitere Ausstellungsthemen. 

Die Gedenkstätte befindet sich in dem letzten Plattenhaus der ehemaligen Siedlung aus Behelfsheimwohnungen in Poppenbüttel. Zu deren Errichtung wurden die Frauen des Hamburger KZ-Außenlagers Sasel eingesetzt. In einem Teil des Hauses befindet sich die Ausstellung, in einem anderen Teil kann eine Behelfsheimwohnung des Jahres 1944 besichtigt werden. Seit 1989 erinnert auf dem Vorplatz der Gedenkstätte eine als Friedensbaum geschaffene Holzskulptur an das Schicksal der KZ-Gefangenen und die Schrecken des Zweiten Weltkrieges.

Adresse:
Kritenbarg 8
22391 Hamburg

Öffnungszeiten:
sonntags 10-17 Uhr und nach Vereinbarung für Führungen. 

Eintritt ist frei.

Buchung von Gruppenführungen: Museumsdienst Hamburg,
Telefon: +49 40 4281310