GEDENKSTÄTTE

PLATTENHAUS POPPENBÜTTEL

Die Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel

ist eine Gedenkstätte der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen. Sie erinnert an die Zerstörung des jüdischen Lebens in Hamburg und die Verfolgung von Frauen im Nationalsozialismus. In der Ausstellung werden das Frauenaußenlager des KZ Neuengamme in Sasel sowie weitere Außenlager des KZ Neuengamme in Hamburg und Wedel dokumentiert. 

Aktuelle Meldungen

Foto; SHGL, 2020

Begleitete Angebote wieder buchbar

Wir bieten vor diesem Hintergrund seit dem 7. Juni 2021 wieder verschiedene Formate u.a. für Gruppenbegleitungen an. Die geltenden Auflagen werden dabei stets beachtet. Veranstaltungen draußen …

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Wir stellen vor: Neue Kolleg*innen in der Abteilung "Gedenkstätten Hamburger KZ-Außenlager und Sonderausstellungen"

Die Abteilung ist für innerstädtische Belange zuständig, insbesondere für die Außenstellen der Stiftung in Fuhlsbüttel, Poppenbüttel und am Bullenhuser Damm, die sich an Orten ehemaliger Außenlager…

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Die Schoah-Überlebende Helga Melmed besuchte Hamburg

Kurz vor Kriegsende wurde sie in das KZ Bergen-Belsen überstellt und dort am 15. April 1945 befreit. Sie kam zur Erholung nach Schweden. Später emigrierte sie in die USA, wo sie als Krankenschwester…

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Neue Regeln für den Besuch der Gedenkstätten der Stiftung Hamburger Gedenkstätten ab Oktober

Für die KZ-Gedenkstätte Neuengamme, die Gedenkstätte Bullenhuser Damm und die Gedenkstätte Poppenbüttel gelten bei einem Besuch besondere Vorkehrungen zur Einhaltung der Kontakt- und…

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Ab 1. Juni mit der Luca-App in die Gedenkstätten

Nachdem die staatlich getragenen Hamburger Museen und Ausstellungshäuser aufgrund der geltenden Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung am 18. Mai 2021 wieder für Besucherinnen und Besucher…

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Termine

  • Sonntag, 31. Oktober 2021 10:00–17:00

#seeforfree - heute gilt das 2G-Modell

Die Gedenkstätten der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte beteiligen sich an der Aktion #seeforfree. Bitte beachten Sie, dass heute für den Besuch aller Gedenkstätten das 2G-Modell gilt, das heißt, dass bei einem Besuch eine Covid-19-Impfung oder Genesung nachgewiesen werden muss.

  • Montag, 1. November 2021 16:30–17:30

online-Veranstaltung

„Gedenkstätten digital entdecken“ – neue Online-Bildungsangebote

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme hat neue Angebote für die Online-Bildungsarbeit mit Jugend- und Erwachsenengruppen entwickelt. Diese ermöglichen eine pädagogisch begleitete und interaktive Vorbereitung auf einen Gedenkstättenbesuch wie auch rein digitale Erkundungen der Hamburger Gedenkstätten Neuengamme, Bullenhuser Damm, Fuhlsbüttel und Poppenbüttel. Im Rahmen dieser Online-Präsentation, die sich an Multiplikator*innen der Jugend- und Erwachsenenbildung aus Schulen, Hochschulen und weiteren Bildungseinrichtungen wendet, werden die neuen Angebote sowie verschiedene Tools, die wir dafür nutzen, vorgestellt. Zudem werden die Voraussetzungen für das Gelingen digitaler Bildungsarbeit wie auch damit verbundene Herausforderungen und Fallstricke thematisiert. Anmeldung bis 28. Oktober:

Blick in die Ausstellung in der Gedenkstätte Poppenbüttel

Vom September 1944 bis Mai 1945

bestand in Hamburg-Sasel ein Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme. 500 Frauen, neben politisch Verfolgten und Sinti zumeist Jüdinnen aus dem Ghetto Lodz, die über das KZ Auschwitz nach Sasel kamen, wurden hier zu Aufräumungsarbeiten in der Hamburger Innenstadt und beim Bau einer Plattenhaussiedlung in Poppenbüttel eingesetzt. Die geschwächten und hungernden Frauen mussten Schwerstarbeit leisten. Mehrere Lagerinsassinnen starben an Misshandlungen, Entkräftung und Krankheiten. 

Die Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel

Die Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel

erinnert an die Zerstörung des jüdischen Lebens in Hamburg und die Verfolgung von Frauen im Nationalsozialismus. Das Frauenaußenlager des KZ Neuengamme in Sasel sowie weitere sieben Außenlager in Hamburg und Wedel werden dokumentiert. Im Mittelpunkt stehen einzelne Biografien.  Die Zeit nach Kriegsende und der Umgang mit den Orten der Verfolgung sind weitere Ausstellungsthemen. 

Die Gedenkstätte befindet sich in dem letzten Plattenhaus der ehemaligen Siedlung aus Behelfsheimwohnungen in Poppenbüttel. Zu deren Errichtung wurden die Frauen des Hamburger KZ-Außenlagers Sasel eingesetzt. In einem Teil des Hauses befindet sich die Ausstellung, in einem anderen Teil kann eine Behelfsheimwohnung des Jahres 1944 besichtigt werden. Seit 1989 erinnert auf dem Vorplatz der Gedenkstätte eine als Friedensbaum geschaffene Holzskulptur an das Schicksal der KZ-Gefangenen und die Schrecken des Zweiten Weltkrieges.

Adresse:
Kritenbarg 8
22391 Hamburg

Öffnungszeiten:
sonntags 10-17 Uhr und nach Vereinbarung für Führungen. 

Eintritt ist frei.

Buchung von Gruppenführungen: Museumsdienst Hamburg,
Telefon: +49 40 4281310