MEMORIAL

POPPENBÜTTEL PREFABRICATED BUILDING

Entrance to the exhibition

The Plattenhaus Poppenbüttel Memorial

is a memorial site of the Foundation of Hamburg Memorials and Learning Centres Commemorating the Victims of Nazi Crimes. It commemorates the destruction of Jewish life in Hamburg and the persecution of women under the Nazi regime. The exhibition documents the women’s satellite camp of the Neuengamme Concentration Camp in Sasel and other satellite camps of the Neuengamme Concentration Camp in Hamburg and Wedel.

 

Latest News

Memorials in Hamburg are open again

The Neuengamme Concentration Camp Memorial is open for visitors again from 18 May 2021. The Bullenhuser Damm, Fuhlsbüttel and Poppenbüttel memorial sites as well as the info pavilion denk.mal…

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We mourn the death of Neonila Kurliak

Neonila Kurlyak, born in 1926, was deported from the USSR to Germany in 1943 as a teenager for forced labor. After an escape attempt, she was transferred to the Ravensbrück concentration camp in May…

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Objects carry memories

As we are unfortunately unable to commemorate together with many guests from abroad this year due to the Coronavirus pandemic, we asked ourselves how we could nevertheless make this possible. We asked…

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Memorial work and its contemporary relevance

In Germany, memorial work operates in a difficult environment between coming to terms with the country’s National Socialist past and the socio-political debates of the present. More recently, this has…

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Dita Kraus: Night thoughts

Born in Prague in 1929, Edith (Dita) Kraus was persecuted by the National Socialists as a Jew. Dita survived the concentration camps Auschwitz and Bergen-Belsen as well as three subcamps of the…

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Events (in german)

  • Wednesday, August 18, 2021 18:00–20:00

„Wir besitzen nur das was wir auf dem Leibe haben“ - Lebensverhältnisse der jüdischen Überlebenden in Hamburg nach dem Krieg

Nach der Befreiung Hamburgs im Mai 1945 lebten noch etwa 700 bis 800 Juden in der Stadt. Bis Anfang 1946 waren weitere rund 800 Überlebende aus Theresienstadt und anderen Konzentrationslagern hinzugekommen. Die Überlebenden standen nach 12 Jahren der Verfolgung vor dem Nichts. Es fehlte an Wohnraum, ebenso wie an einer ausreichenden Versorgung mit Lebensmitteln und Kleidung.

Wie konnte das „Leben nach dem Überleben“ gelingen? Der Vortrag beleuchtet die Situation der Menschen u.a. anhand von Selbstzeugnissen aus dem Februar 1946.

Die Referentin Anke Hönnig ist Diplom-Archivarin und M.A. in politisch-historischen Studien. Ihre Masterarbeit schrieb sie zu den Lebens- und Wohnverhältnissen der Juden in Hamburg 1946. Sie ist im Staatsarchiv Hamburg tätig.

Die Veranstaltung wird online über Zoom stattfinden. 

Hinweise

  • Die Veranstaltung findet im digitalen Raum statt. Die Zugangsdaten für die Veranstaltung verschicken kurz wenige Tage vor der Veranstaltung an alle, die online teilnehmen möchten, per E-Mail. Wir bitten deshalb um Anmeldung bis zum 18. August 2021, 10h.
  • Für die Teilnahme an der online Veranstaltung wird ein Computer, Tablet oder Smartphone mit Internetanschluss und Lautsprecher benötigt. Fragen können über die Chat-Funktion eingebracht werden und sind herzlich willkommen.
  • Bitte keine Screenshots und/oder Mitschnitte von der Veranstaltung anfertigen.
  • Für die Verwendung der Software Zoom übernehmen die Veranstalter*innen keine Haftung. Die geltenden Datenschutzrichtlinien von Zoom können hier eingesehen werden: https://zoom.us/docs/de-de/privacy-and-security.html.
  • Die Veranstalter*innen behalten sich vor, Personen mit rassistischen oder anderweitig menschenverachtenden oder diskriminierenden Äußerungen von der Veranstaltung auszuschließen.

  • Wednesday, September 8, 2021 18:00–20:00

Forum Alstertal, Kritenbarg 18

Überstunden an Leben

Seit vielen Jahren lebt Peggy Parnass im Hamburger Stadtteil St. Georg. 1939 kamen sie und ihr Bruder mit einem Kindertransport nach Schweden und überlebten so den Holocaust. Ihre Eltern wurden in Treblinka ermordet. Das filmische Portrait „Überstunden am Leben“ (67 Min., 2018) gibt einen Einblick in Peggy Parnass’ vielfältige Aktivitäten als Gerichtsreporterin, Journalistin, Film- und Theaterschauspielerin, kämpferische Jüdin, die sich in der Frauen- und Schwulenbewegung und zu vielen weiteren Themen engagiert hat.

Peggy Parnass und die Filmmacher Dr. Jürgen Kinter und Gerhard Brockmann werden bei der Filmvorführung und Diskussion anwesend sein. Moderation: Prof. Dr. Detlef Garbe (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte)

  • Tuesday, September 21, 2021 19:00–21:00

Online

„Through the Darkest of Times“ – Widerstand gegen den Nationalsozialismus als Computerspiel

“Through the Darkest of Times” ist ein Computerspiel, in dem Spieler*innen in die Rolle einer zivilen Widerstandskämpferin in Berlin während der Zeit des Nationalsozialismus schlüpfen. So gut es geht,  wird im Spiel versucht, dem Regime Widerstand zu leisten, Verfolgten zu helfen und die Menschen aufzuklären und gleichzeitig der Verfolgung zu entgehen. “Through the Darkest of Times” wurde 2020 beim Deutschen Computerspielpreis als „Bestes Serious Game“ ausgezeichnet und erregte auch international viel Aufmerksamkeit.

Jörg Friedrich, einer der Designer von „Through the Darkest of Times“, wird an diesem Abend das Spiel vorstellen, über die Intentionen und Abwägungen bei der Entwicklung sowie die generelle Bedeutung von Computerspielen für die Erinnerungskultur sprechen.  

Hinweise

  • Die Veranstaltung findet im digitalen Raum statt. Die Zugangsdaten für die Veranstaltung verschicken kurz wenige Tage vor der Veranstaltung an alle, die online teilnehmen möchten, per E-Mail. Wir bitten deshalb um Anmeldung bis zum 21. September 2021, 12h.
  • Für die Teilnahme an der online Veranstaltung wird ein Computer, Tablet oder Smartphone mit Internetanschluss und Lautsprecher benötigt. Fragen können über die Chat-Funktion eingebracht werden und sind herzlich willkommen.
  • Bitte keine Screenshots und/oder Mitschnitte von der Veranstaltung anfertigen.
  • Für die Verwendung der Software Zoom übernehmen die Veranstalter*innen keine Haftung. Die geltenden Datenschutzrichtlinien von Zoom können hier eingesehen werden: https://zoom.us/docs/de-de/privacy-and-security.html.
  • Die Veranstalter*innen behalten sich vor, Personen mit rassistischen oder anderweitig menschenverachtenden oder diskriminierenden Äußerungen von der Veranstaltung auszuschließen.

Biographies of former prisoners in the exhibition

A satellite camp of Neuengamme

was located in the Sasel neighbourhood of Hamburg from September 1944 to May 1945. The 500 women here were political prisoners, Sinti or part of a large group of Jewish women from the Lodz ghetto who had been sent to Sasel via Auschwitz. In the camp, they had to clear the streets of Hamburg’s city centre and build a prefabricated housing estate in the Poppenbüttel neighbourhood. Although they were weak and starving, the women had to perform hard labour, and several prisoners died from mistreatment, exhaustion and disease.

Poppenbüttel Memorial

The Poppenbüttel Prefabricated Building Memorial

is a reminder of the destruction of Jewish life in Hamburg and the persecution of women under the Nazis. The women’s camp in Sasel, which was a satellite camp of Neuengamme concentration camp, is documented here, along with seven other satellite camps in Hamburg and Wedel. This memorial focuses on the lives of the women prisoners, the period after the war and how sites of persecution are remembered today. 

The memorial is located in the only remaining prefabricated building from the former temporary housing estate in Poppenbüttel constructed by women from the Neuengamme satellite camp in Sasel. One part of the building houses the exhibition, and in the other, visitors can tour one of the original apartments built in 1944. A wooden sculpture in the form of a peace tree was erected in front of the memorial in 1989 to remember the fate of the concentration camp prisoners and the horrors of World War II. 

Address:
Kritenbarg 8
22391 Hamburg

Opening hours:
Sundays, 10 a.m.-5 p.m.,
tours available on request. 

Admission is free.

Book a group tour: Museumsdienst Hamburg,
Phone: +49 40 4281310